Aktionskunst
Aktionskunst ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts, denen gemeinsam ist, dass die klassischen Formen der bildenden Kunst (Plastik, Malereii) in Richtung auf Körpereinsatz und zeitliche Einmaligkeit überschritten wurden. Ziel ist oft auch ein Verlassen des als zu konventionell und eng empfundenen Kunstbegriffes und kunstbetrieb.
Die Aktionskunst wird auch als Teil oder vereinfachte Umschreibung der künstlerischen Performance gesehen. Dabei werden teils klassische Arbeitsweisen der bildenden Kunst integriert, wie Malerei und Bildhauerei, aber auch Fotografie, Film, Video und elektronische Kunst. Es sollen Zustände des Äußeren und Inneren in ein Spannungsfeld gebracht werden. Die Grenzen zwischen Kunst und Leben werden so überprüft, oder auch in einen fließenden Übergang gebracht - eine Erklärung der Fluxus-Bewegung (flux - Fluss).
Bei der Variante der Körperkunst wird der eigene Körper des Künstlers als Medium oder als Teil der künstlerischen Aktionen eingesetzt. Oft setzen sich Künstler dabei extremen Situationen aus
Siehe Begriffserläuterung unter www.wikipedia.de |